Olivenöl & Rapsöl.
Viel ungesättigtes Fett. Natives Olivenöl extra für Aroma, Rapsöl auch für pflanzliches Omega-3. Kalt verwenden oder passend zur Sorte sanft garen.
LEBENSMITTELWISSEN · ÖL BEWUSST WÄHLEN

Welche Öle passen zu einer entzündungsbewussten, antiinflammatorischen Ernährung? Hier erfährst du, welche du im Alltag wählen kannst, was in die heisse Pfanne gehört und welche Fette du besser sparsam verwendest.
Mein Öl für heute findenDAS WICHTIGSTE ZUERST
In einer pflanzenbetonten Küche zählt die Fettqualität: häufiger ungesättigte Pflanzenöle, weniger gesättigte Fette. Zusammen mit Gemüse, Hülsenfrüchten und Nüssen entsteht ein gutes Ernährungsmuster – ein einzelnes Öl ist keine Behandlung.
Viel ungesättigtes Fett. Natives Olivenöl extra für Aroma, Rapsöl auch für pflanzliches Omega-3. Kalt verwenden oder passend zur Sorte sanft garen.
HOLL-Rapsöl oder HO-Sonnenblumenöl. Diese Sorten sind hitzestabiler. Leinöl und Baumnussöl bleiben in der kalten Küche.
Sie liefern viele gesättigte Fettsäuren. Gelegentlich für den Geschmack; im Alltag häufiger durch Oliven- oder Rapsöl ersetzen.
Was du wirklich meiden solltest: Öl bis zum Rauchen zu erhitzen. «Samenöl» oder «raffiniert» sind dagegen keine pauschalen Ausschlussgründe.
LEBENSMITTELWISSEN · ÖL BEWUSST WÄHLEN
Für unsere entzündungsbewusste Küche setzen wir auf Oliven- und Rapsöl, passend zur Zubereitung. Wähle, was du vorhast.
Für nussige Abwechslung: Baumnussöl. Leinöl ebenfalls kalt verwenden. Du brauchst dafür keinen ganzen Vorrat an Flaschen.
Deine Idee für heute: Dressing aus Öl, Zitrone und Kräutern.
Beim sanften Dünsten und Schmoren passen diese Öle. Auch zum Backen sind sie möglich. Natives Olivenöl muss nicht grundsätzlich kalt bleiben.
Hitze kontrollieren: Öl soll nicht rauchen. Eine heisse, leere Pfanne nicht unbeaufsichtigt lassen.
Diese speziellen Sorten sind hitzestabiler. Suche auf der Flasche nach HOLL, HO oder einer ausdrücklichen Eignung für hohe Brattemperaturen.
Raffiniert ist nicht dasselbe wie HOLL. Auch ein Bratöl darf nicht rauchen.
Für Dressing oder zum Verfeinern kannst du mit einem Teelöffel Öl pro Portion starten. Menge und Geschmack auf das Gericht abstimmen. In unseren Rezepten findest du die Menge für die jeweilige Zubereitung.
Ein Mess-Teelöffel fasst 5 ml. Das ist eine Küchenhilfe, keine feste Tagesvorgabe. Öl liefert viel Energie; extra Öl zu trinken gehört nicht zu unserem Konzept.
Natives Olivenöl extra bringt Aroma und pflanzliche Begleitstoffe. Rapsöl ergänzt pflanzliches Omega-3. Wir nutzen beide in einer abwechslungsreichen, pflanzenbetonten Küche und ersetzen damit häufiger Butter oder Kokosfett.
Das passt zu unserem entzündungsbewussten Ernährungsmuster: mehr ungesättigte Fette, passende Zubereitung und viele pflanzliche Lebensmittel. Entscheidend ist dein Essen insgesamt, nicht ein einzelnes Öl.
GENAUER HINSCHAUEN · ÖL FÜR ÖL
Öffne den Vergleich, der dich gerade interessiert.
Zum Beispiel einen Teil der Butter durch Raps- oder Olivenöl. Einfach zusätzlich Öl darüberzugiessen ist nicht derselbe Tausch.
Du nimmst weniger gesättigte und mehr ungesättigte Fettsäuren auf. Der Körper nutzt Fette unter anderem für Zellmembranen und als Energiequelle.
Der Ersatz gesättigter durch ungesättigte Fette kann LDL-Cholesterin senken. Das ist ein belegter Zusammenhang – kein Versprechen, mit einem Öl eine Entzündung zu behandeln.
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Unsere Empfehlungen verbinden die folgenden Erkenntnisse mit praktischen Entscheidungen für die Inflivo-Küche. Die Belege betreffen Fettqualität, Zubereitung und Ernährungsmuster; sie sind kein Wirksamkeitsnachweis für Inflivo oder eine Behandlung durch ein einzelnes Öl. Redaktionell geprüft am 29. September 2026. Das Einstiegsbild dieses Artikels ist eine mit KI erstellte illustrative Küchenszene.
Abschnitte «Ungesättigte Fettsäuren» und «Tipp»: Rapsöl als ALA-Quelle, Ölsäure und Begleitstoffe in Olivenöl, Unterschiede zwischen kaltgepresst und raffiniert.
Merkblatt «Fette und Öle in der Küche», aktualisiert 2024, Seiten 1–2: Verwendung nach Zubereitung sowie Erklärung von HOLL und HO.
Leitlinienübersicht 2023: gesättigte Fette durch mehrfach ungesättigte oder pflanzliche einfach ungesättigte Fette ersetzen.
Johnson & Fritsche, 2012, Abstract und Schlussfolgerung: kontrollierte Studien zu Linolsäure und Entzündungsmarkern bei gesunden Menschen; kein Beleg für einen allgemeinen Anstieg.
Abschnitt «Öle und Fette»: 20 g Pflanzenöl täglich, mindestens die Hälfte Rapsöl, für gesunde Erwachsene. Eine Bevölkerungsempfehlung, keine individuelle Vorgabe. Unsere Teelöffel-Idee ist eine praktische Küchenhilfe, keine daraus abgeleitete Therapiedosis.
Abschnitte zur Lagerung kaltgepresster und raffinierter Öle: lichtgeschützt und kühl aufbewahren; Leinöl nach Anbruch in den Kühlschrank.
In den Lebensmittellisten findest du weitere Zutaten und ihre Einordnung. Deine persönliche Auswahl und passende Rezepte kannst du als Mitglied verbinden.
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